Feuerwehrhaus-Kostenplanung

Gemeinderat Karl-Heinz Eder meinte: „Bei dem Bau werden sicherlich nur die Materialkosten ins Gewicht fallen, die Feuerwehr ist zu einer enor-
men Eigenleistung bereit.“ Ferner sprach er sich dafür aus, den Sozialtrakt sofort zu errichten und, sollte die geschätzte Bausumme nicht rei-
chen, erst später die anderen Arbeiten in Angriff zu nehmen.

Letztlich sagte Bürgermeister Georg Eder zu, eine Kostenermittlung nach Richtsätzen zu prüfen, um eine breite Mehrheit im Gemeinderat für das Projekt sicherzustellen.

Für sämtliche gemeindlichen Gebäude ist im Zuge des Feuerwehrhaus-Umbaues die Errichtung eines Blockheizkraftwerkes geplant. Der Bürgermeister informierte, dass eine Vorprüfung der Heizungs-
firma ergeben hat, dass die benötigten Puffer-
speicher im bestehenden Keller im Gemeindehaus sinnvoll untergebracht werden können, lediglich der Warmwasserboiler müsste im Feuerwehrhaus installiert werden.

Karl-Heinz Eder beantragte im Namen der Wehr auf dem Dach des künftigen Sozialgebäudes eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Aus steuerlichen Gründen solle diese von der Gemeinde betrieben werden. Mit den Überschüssen aus dem Betrieb sollen Ausrüstungsgegenstände für die Wehr finanziert werden. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde eine Netzprüfung durchführen lässt. - hoi

ANA vom 27.05.2010