Die Integrierte Leitstelle Traunstein geht am 17.06.2010 für
die Landkreise, Altötting, Berch-
tesgaden, Mühldorf und Traunstein in Betrieb. Die bisherigen
erstalarmierenden Polizeiinspektionen Altötting und Burghausen (für den
Landkreis Alt-
ötting) sind damit
nicht mehr für die Feuerwehr-
alarmierung
zuständig. Für die Feuerwehren und den Rettungsdienst ändert sich
dadurch die Alarmierung komplett. Aber auch für die Bevölke-
rung ergeben sich Änderungen.
Die Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerweh-
ren wurden komplett neu erfasst, so dass die Alarmierung nach 93
Einsatzstichwörtern abläuft (bisher 7 Alarmstufen). Je
nach Art des Einsatz-
stichwortes werden unterschiedliche Gerätschaf-
ten
und Feuerwehren, die der Einsatzstelle am nächsten liegen, alarmiert.
Bei
vielen Feuerwehren wird mit der Integrierten auch das Funkmeldesystem
(FMS) eingeführt, bei der die Leitstelle über Statusmeldungen die per
Funk übertragen werden sieht, ob Fahrzeuge außer Betrieb, auf Empfang,
auf der Einsatzfahrt oder bereits am Einsatzort eingetroffen sind. In
vielen Feuerwehrgerätehäusern werden auch Alarmfaxgeräte eingerichtet,
da die Leitstelle an die Feuerwehren eine Alarmdepesche mit Einsatz-
relevanten Daten faxt.
Für die Bevölkerung in den
vier Landkreisen geht mit der Inbetriebnahme der Leitstelle auch die
Europaweit einheitliche Notrufnummer "112" für Feuerwehren und
Rettungsdienst in Betrieb. Dadurch kann auch der Rettungsdienst nicht
mehr wie bisher über die "19222" sondern jetzt über Festnetz und
Mobilfunk unter der gebührenfreien Notrufnummer "112" alarmiert werden.
Dies be-
deutet, dass alle erforderlichen Einsatzkräfte für den Einsatz
sofort und ohne Zeitverzögerung von einer Stelle aus alarmiert werden
können.
Probealarmierung
Der
Probealarm wird weiterhin am Samstag um 11:30 Uhr durchgeführt. Der
Probealarm erfolgt stets für die Meldeempfänger und am 1. Samstag im
Monat zusätzlich mit Sirene.
An Feiertagen und am Karsamstag erfolgt kein Probealarm.