41 Einsätze -
Bald beginnt der Neu- und Umbau des Feuerwehrhauses
Perach. Einen eindrucksvollen Rechenschafts-
bericht hat die
Freiwillige Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung vorgelegt. 41-mal
waren die Wehrmänner im vergangenen Jahr im Einsatz.
Schriftführer Bernhard Reisbeck schilderte vor rund 100
Besuchern die gesellschaftlichen Akti-
vitäten. Er berichtete vom Besuch diverser Ver-
anstaltungen sowie eigenen Festen wie das Dorf-
fest oder die Sonnwendfeier.
Kassier
Peter Vitzthum jun. sprach von einem „Top-Jahr in finanzieller
Hinsicht“: Man habe den Gewinn verdoppelt, die Kasse sei gut gefüllt.
Die Kassenprüfer Otto Maier und Peter Schreiner be-
scheinigten einwandfreie Arbeit, die Entlastung wurde erteilt.
Kommandant
Peter Prinz jun. sprach von einem turbulenten Jahr. Die Zahl der
Aktiven habe sich von 77 auf 72 verringert. Diverse Schulungsmaß-
nahmen
wurden von drei Unterrichtsabenden unterstützt. Die Wehr war 41-mal im
Einsatz, davon nur einmal bei einem Brand. Der Rest waren technische
Hilfeleistungen. Eine neue Rettungs-
schere wurde ebenso beschafft wie 14 Anzüge für die Jugendfeuerwehr.
Vorstand Karl-Heinz Eder berichtete von einem Aufschwung bei den
gesellschaftlichen Veran-
staltungen.
Ein eigener Tanzkurs habe zu einem enormen Zuspruch beim Feuerwehrball
geführt. Die Feuerwehr-Veranstaltungen würden von der Bevölkerung gut
angenommen. Die Altkleider-
sammlung erbringe jährlich eine
stattliche Summe. Man solle die Altkleider dort abgeben, nicht bei
überörtlichen Sammlern, so seine Bitte.
Für die
Feuerwehr-Senioren trat Peter Kurzinger ans Rednerpult. 15 ehemalige
Wehrmänner haben sich hier zusammengefunden und stehen immer noch gerne
mit Rat und Tat zur Seite.
Karl-Heinz Eder stellte die
Planungen für den Um- und Neubau des Feuerwehrhauses mit Lichtbildern
vor. Noch heuer sollen die ersten Baumaßnahmen erfolgen.
Kreisbrandrat
Werner Huber nannte die Präsentation beeindruckend und wünschte einen
raschen Baubeginn. Er sagte, bei der Peracher Wehr werde die Ausbildung
großgeschrieben. Ausdrücklich dankte er den Jugendwarten, für ihre
ausgezeichnete Arbeit.
Pfarrer Ludwig Samereier bedankte sich
für die Verkehrsregelungen bei kirchlichen Festen. „Bei der Peracher
Wehr stimmt das Fundament“, so der Ortsgeistliche.
Der Feuerwehrreferent des Gemeinderates, Klaus Werkstetter, bedankte
sich für die vielen ehren-
amtlich geleisteten Stunden. Das Ehrenamt müsse weiter gefördert und
honoriert werden.

Kreisbrandrat
Werner Huber (hintere Reihe rechts) und Bürgermeister Georg
Eder
( hintere Reihe, 3. von rechts) unterstützt von der Vorstandschaft der
Wehr zeichneten
die verdienstvollen Aktiven aus
Bürgermeister Georg Eder sagte, die Gemeinde habe die Wehr 2009 mit Zuschüssen in Höhe von über 27 000 Euro unterstützt. Dieses Geld sei gut angelegt, sei es doch auch ein Tribut an die Jugendarbeit. „Der Gemeinde ist es nur recht, wenn sich die Jugend engagiert“, sagte Eder. In der Diskussion um den Feuerwehrhausbau sei jetzt Augenmaß gefordert, persönliche Wünsche müssten hintenangestellt werden.
Peter Kurzinger vertrat die Meinung, dass das so genannte THL-Abzeichen nicht so wichtig sei wie eine gute Ausbildung. „Es ist doch zuerst wichtig, wie schnell bekomme ich einen Verletzten aus dem Auto“, sagte Kurzinger.
Willi Prandstätter dankte, dass die Wasserwacht den geplanten Neubau mit benutzen kann. Er sagte von der Wasserwacht auch Unterstützung beim Bau zu. - hoi
Neuaufnahmen, Ehrungen und Beförderungen
Klaus Wildenhof, Max Schmidt, Martin Ortner, Till Wiedemann und Marianne Grabmaier wurden als neue Aktive in den Dienst aufgenommen.
Georg Stirner wurde von Kreisbrandrat Werner Huber zum Hauptbrandmeister befördert.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden Gerhard Waitzhofer und Gerhard Sporrer (25 Jahre) sowie Ludwig Huber und Heinz Abele (40 Jahre) ausgezeichnet. Hubert Webersberger ist seit 20 Jahren aktiv.
Mit viel Applaus wurde schließlich Peter Vitzthum sen. nach 42 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet. - hoi